Friedensethik von Domingo de Soto

Dom­in­go de Soto (1495-1560) steht als Mit­glied der Schu­le von Sala­man­ca an einem wich­ti­gen Ent­wick­lungs­punkt der poli­ti­schen Ethik auf dem Weg in die Neu­zeit. Sei­ne rei­che lite­ra­ri­sche Akti­vi­tät ist für die weit­rei­chen­de Ein­fluss­nah­me der Leh­re der spa­ni­schen Spät­scho­las­ti­ker mit­ver­ant­wort­lich. In zahl­rei­chen Schrif­ten bezieht er zu den damals aktu­el­len poli­ti­schen Ereig­nis­sen, wie auch zu fun­da­men­ta­len theo­lo­gi­schen Fra­gen Posi­ti­on.

Ziel des Dis­ser­ta­ti­ons­pro­jekts ist es, die Äuße­run­gen Sotos zu Frie­den und Krieg zu sys­te­ma­ti­sie­ren, sie im Kon­text sei­ner theo­lo­gi­schen Sys­te­ma­tik zu inter­pre­tie­ren und aus ihnen sei­ne frie­dens­ethi­sche Sys­te­ma­tik zu rekon­stru­ie­ren. Dies soll zu einem bes­se­ren Ver­ständ­nis sei­ner Aus­sa­gen zu Frie­den und Krieg bei­tra­gen.

Pro­jekt­be­ar­bei­tung: Lic.Theol. Anni­ca Grimm
eMail: grimm(at)ithf.de