Neue Publikation: Migration und Integration

Rein­ke de Bui­tra­go, Sybil­le. 2016. The Mea­ning of Bor­ders for Natio­nal Iden­ti­ty and Sta­te Aut­ho­ri­ty. In: Bor­der Poli­tics: Defi­ning Spaces of Gover­nan­ce and Forms of Trans­gres­si­on, Cen­giz Gün­ay und Nina Wit­jes (Hrsg.). ADD-On 15/16, Jahr­buch des Öster­rei­chi­schen Insti­tuts für Inter­na­tio­na­le Poli­tik – oiip, Sprin­ger Inter­na­tio­nal Publi­shing (2016 e-book, 2017), S. 143-158.

The­ma­ti­siert wer­den die mög­li­chen Bedeu­tungs­än­de­run­gen von natio­na­len Gren­zen im Zuge der Flücht­lings­kri­se, sowie die Aus­wir­kun­gen auf staat­li­che Auto­ri­tät und natio­na­le Identität(sdebatten). Aus einer kon­zep­tu­el­len Per­spek­ti­ve, basie­rend auf kri­ti­schen Ansät­zen, beleuch­tet das Kapi­tel Pro­zes­se des Bor­de­ring, Orde­ring und Othe­ring, und damit der Aus­gren­zung und Abschot­tung. Natio­na­le Gren­zen haben sowohl die Funk­ti­on der Dif­fe­ren­zie­rung und Mar­kie­rung, des Erhalts einer bestimm­ten gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Ord­nung, sie sind aber auch Orte des Kon­takts. In einer glo­ba­li­sier­ten Welt wer­den sich daher neue Pro­zes­se der Iden­ti­fi­zie­rung mit und Dif­fe­ren­zie­rung von einem Ande­ren erge­ben, wel­che es kon­struk­tiv zu gestal­ten gilt.