Wer wir sind

Außenansicht des ITHF im Gebäude der katholischen Akademie in Hamburg.
Außen­an­sicht des ITHF im Gebäu­de der katho­li­schen Aka­de­mie in Ham­burg.

Das Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (ithf) ist eine wis­sen­schaft­li­che For­schungs­ein­rich­tung der Katho­li­schen Kir­che in Trä­ger­schaft der Katho­li­schen Mili­tär­seel­sor­ge zum Zweck der ethi­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit Fra­gen des Frie­dens und der Frie­dens­ge­fähr­dun­gen. Die inter­dis­zi­pli­när ange­leg­ten For­schungs­pro­jek­te des ithf bear­bei­ten aktu­el­le Pro­blem­stel­lun­gen in der poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Pra­xis sowie angren­zen­der Wis­sen­schaf­ten (wie z. B. der Poli­tik­wis­sen­schaft und des Völ­ker­rechts) auf der Basis eines christ­li­chen Wer­te­fun­da­ments und aus der Kennt­nis der christ­li­chen frie­dens­ethi­schen Tra­di­ti­on. Deren Erfor­schung spielt selbst eine wich­ti­ge Rol­le im Auf­ga­ben­feld des ithf. Die inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit dem Frie­dens­den­ken im Islam ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren hin­zu­ge­tre­ten.

Seit Grün­dung des Insti­tuts im Jahr 1978 hat die Samm­lung, Über­set­zung und Doku­men­ta­ti­on bedeu­ten­der theo­lo­gi­scher und phi­lo­so­phi­scher Lite­ra­tur zum The­ma des Frie­dens stets eine her­vor­ra­gen­de Rol­le gespielt, wovon die umfang­rei­che Biblio­thek mit mehr als 190.000 Titeln von Mono­gra­phi­en, mehr­bän­di­gen Wer­ken, Rei­hen, Auf­sät­zen und Zeit­schrif­ten bered­tes Zeug­nis gibt. Eine Beson­der­heit der Samm­lung ist die inhalt­li­che Erschlie­ßung the­men­re­le­van­ter Auf­sät­ze aus aus­ge­wähl­ten Zeit­schrif­ten und Sam­mel­bän­den, die eben­so wie der Gesamt­be­stand im Online-Katalog Theo­lo­gie & Frie­den  recher­chier­bar sind.

Die Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler des ithf sind an zahl­rei­chen Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len in der aka­de­mi­schen Leh­re tätig und neh­men durch die Vor­stel­lung ihrer For­schungs­er­geb­nis­se in den wei­te­ren aka­de­mi­schen Debat­ten (z. B. in der Frie­dens­for­schung) und in der Öffent­lich­keit am friedens- und sicher­heits­po­li­ti­schen Dis­kurs teil.