Gewalt, Trauma und Religion in Kolumbien. Perspektiven von Konfliktopfern und vertriebenen Menschen

Stu­di­en zur Frie­dens­ethik · Band-Nr.: 62

Reli­gi­on und der Umgang mit Gewalt­er­fah­run­gen mar­kie­ren ein facetten- und span­nungs­rei­ches The­men­feld. Die vor­lie­gen­de Ver­öf­fent­li­chung ana­ly­siert die­ses Feld anhand der Arbeit ver­schie­de­ner Kir­chen mit ver­trie­be­nen Men­schen in Kolum­bi­en. Dabei kom­men die insti­tu­tio­nel­len Ansät­ze psy­cho­so­zia­ler Arbeit, ins­be­son­de­re aber auch die spe­zi­fi­schen – nicht zuletzt reli­giö­sen – Per­spek­ti­ven und Res­sour­cen der von Ver­trei­bung und Gewalt betrof­fe­nen Men­schen in den Blick. Am durch ende­mi­sche Gewalt­kul­tur gepräg­ten kolum­bia­ni­schen Kon­text wer­den die prak­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen und Erfor­der­nis­se beim Umgang mit Gewalt­er­fah­run­gen mit gro­ßer Prä­gnanz her­aus­ge­ar­bei­tet. Die Stu­die erlaubt Ein­sich­ten in die pro­duk­ti­ven eben­so wie in die pro­ble­ma­ti­schen Poten­tia­le reli­giö­ser Handlungs- und Deu­tungs­zu­sam­men­hän­ge und zeigt kon­kre­te Wege zu einem kon­struk­ti­ven Umgang mit indi­vi­du­el­len und gesell­schaft­li­chen Gewalt­er­fah­run­gen auf. Sie stellt damit einen Bei­trag zum Dis­kurs um die Frie­dens­ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen dar.


Frie­de­ri­ke Rep­nik
ISBN 978-3848749041 · Baden-Baden/Münster · 2018