Gewaltfreiheit und ihre Grenzen

Stu­di­en zur Frie­dens­ethik · Band-Nr.: 64

Darf eine Frie­dens­be­we­gung unter gewis­sen Umstän­den mili­tä­ri­sches Ein­grei­fen als legi­ti­mes Inter­ven­ti­ons­mit­tel betrach­ten? An die­ser Fra­ge ent­zün­de­te sich vor dem Hin­ter­grund des Bos­ni­en­krie­ges eine Gewalt­frei­heits­de­bat­te in der deut­schen Pax-Christi-Sektion, die durch öffent­li­che Stel­lung­nah­men des geschäfts­füh­ren­den Vor­stan­des und des Gene­ral­se­kre­tärs aus­ge­löst wur­de und die deut­sche Sek­ti­on vor eine Zer­reiß­pro­be stell­te.

Die Autorin geht dis­kurs­ana­ly­tisch der Fra­ge nach, wel­chen Cha­rak­ter die­se Gewalt­frei­heits­de­bat­te hat­te und unter­sucht, inwie­fern die­ser bewe­gungs­in­ter­ne Kon­flikt eine Fra­ge der Sache, eine Fra­ge der Iden­ti­tät oder eine Fra­ge der Macht war.


Andrea Claa­ßen
ISBN 978-3-402-11710-1 · · 2018