Intervention im Kongo: Eine kritische Analyse der Befriedungspolitik von UN und EU

Bei­trä­ge zur Frie­dens­ethik · Band-Nr.: 42

Die EU hat Sol­da­ten in die DR Kon­go geschickt, um im Rah­men einer UN-Mission demo­kra­ti­sche Wah­len abzu­si­chern. Wenn gilt, dass „kein Land ohne eige­ne Inter­es­sen inter­ve­niert“ (Josch­ka Fischer), dann fragt sich, wel­che Inter­es­sen die an der Inter­ven­ti­on betei­lig­ten Akteu­re ver­folg­ten. Ging es um Frie­den für das kon­go­le­si­sche Volk, um eine demo­kra­ti­sche Rechts­ord­nung mit einem frei gewähl­ten Par­la­ment und Prä­si­den­ten? Oder stan­den natio­na­le Inter­es­sen der inter­ve­nie­ren­den Staa­ten oder Inter­es­sen der EU als welt­po­li­ti­scher Akteur im Vor­der­grund? Stre­ben die rele­van­ten Akteu­re im Kon­go wirk­lich eine auf poli­ti­scher Par­ti­zi­pa­ti­on auf­bau­en­de sta­bi­le poli­ti­sche Ord­nung an? Was bedeu­ten die Leh­ren der Kongo-Intervention für zukünf­ti­ge Mili­tär­mis­sio­nen der UN und der EU in Afri­ka und anders­wo?


Dr. Hans-Georg Ehr­hart, Prof. Dr. Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven
ISBN 978-3-17-020781-3 · Stutt­gart · 2008