Menschenrechtsschutz in der internationalen Gesellschaft Extraterritoriale Staatspflichten und Responsibility to Protect

Stu­di­en zur Frie­dens­ethik · Band-Nr.: 66

Die Idee einer inter­na­tio­na­len Schutz­ver­ant­wor­tung, wonach die Staa­ten­ge­mein­schaft oder ein­zel­ne Staa­ten gestuf­te Ver­ant­wor­tun­gen zum Schutz grund­le­gen­der Men­schen­rech­te wahr­neh­men sol­len, wird in der gegen­wär­ti­gen inter­na­tio­na­len Gesell­schaft kon­tro­vers dis­ku­tiert. Anhand einer Ana­ly­se der Debat­ten über den Schutz vor Mas­sen­ver­bre­chen und Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen in einer glo­ba­li­sier­ten Welt­wirt­schaft pro­ble­ma­ti­siert die­ser Band das Fak­tum eines frag­men­tier­ten Men­schen­rechts­schutz­re­gimes. Um die iso­lier­te Anwen­dung ver­schie­de­ner Schutz­agen­den zu über­win­den, wer­den die Kon­zep­te der Zuschrei­bung extra­ter­ri­to­ria­ler Schutz­pflich­ten und der Respon­si­bi­li­ty to Pro­tect mit­ein­an­der ver­knüpft. Zugleich wird durch die Inte­gra­ti­on neu­er Pri­mär­in­sti­tu­tio­nen ein Bei­trag zur Wei­ter­ent­wick­lung der Eng­li­schen Schu­le geleis­tet.


Dr. Dani­el Peters
ISBN 978-3-84876034-3 · Baden-Baden/Münster · 2020