Militär und Ethik: Moral- und militärkritische Reflexionen zum Selbstverständnis der Bundeswehr

Bei­trä­ge zur Frie­dens­ethik · Band-Nr.: 41

Mili­tä­ri­sches Han­deln – und alles, was ihm dient – ist per se pro­ble­ma­tisch; denn es ist durch das bestimmt, was unter Men­schen nicht sein soll: Gewalt. Auch als Gegen­ge­walt oder als Ele­ment gewalt­ver­hin­dern­den Kon­flikt­ma­nage­ments steht es, zu Recht, unter kri­ti­scher Beob­ach­tung und mas­si­vem Recht­fer­ti­gungs­druck. Die vor­lie­gen­de Unter­su­chung „Mili­tär und Ethik“ will eine Grund­la­ge dafür geben, wie die ethi­sche Auf­ga­be zu bewäl­ti­gen wäre: gege­be­ne nor­ma­ti­ve Tex­tu­ren mensch­li­cher Pra­xis sen­si­bel auf­zu­spü­ren und dif­fe­ren­ziert zu beschrei­ben (deskrip­ti­ve Ethik), sie auf trans­pa­ren­te Wei­se kri­tisch zu ana­ly­sie­ren (kri­ti­sche Ethik) und dar­aus begrün­de­tes Ori­en­tie­rungs­wis­sen zu ent­wi­ckeln (kon­struk­ti­ve Ethik).


Klaus Ebe­ling
ISBN 978-3170197336 · Stutt­gart · 2006