Aktuelles

23.05.2024 · Das ithf auf dem Katholikentag in Erfurt

Vom 29.Mai bis 02. Juni fin­det in Erfurt der 103. Katho­li­ken­tag statt. Das Insti­tut für Frie­den betei­ligt sich an zwei Ver­an­stal­tung­den der Katholikentages.

Der Krieg in der Ukrai­ne hat auf­ge­deckt, wie tief Fern­steue­rung und Auto­ma­ti­sie­rung mitt­ler­wei­le in Mili­tär­tech­no­lo­gien hin­ein­rei­chen. Da die inter­na­tio­na­len Ver­hand­lun­gen über ein Ver­bot auto­no­mer Waf­fen­sys­te­me kaum eine Chan­ce auf Erfolg haben, wird die For­schung in die­sem Feld inten­si­viert. Was aber bedeu­ten die­se Ent­wick­lun­gen für Frie­dens­ver­hand­lun­gen und Ver­söh­nung? Die­se Fra­ge­stel­lung the­ma­ti­siert das Podi­um „Tech­no­lo­gien des Todes? – Künst­li­che Intel­li­genz im mili­tä­ri­schen Ein­satz“ zwi­schen poli­ti­scher Ver­ant­wor­tung, ethi­schen und recht­li­chen Fra­gen und erleb­tem Ein­satz. Die Ver­an­stal­tung wird von Sarah Dele­re mode­riert und wur­de gemein­sam mit dem Euro­pean Cen­ter for Con­sti­tu­tio­nal and Human Rights vorbereitet.

Fr 11.00–12.30     Debat­ten im gro­ßen Raum | Podium

Tech­no­lo­gien des Todes? – Künst­li­che Intel­li­genz im mili­tä­ri­schen Einsatz

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27.03.2024 · Bernhard Koch in der Reihe: Ethik - einfach spannungsreich am 23. April

Die Auto­ma­ti­sie­rung schrei­tet auch in der Waf­fen­tech­nik immer wei­ter vor­an und scheint ein Selbst­läu­fer zu sein. „Die Gefahr, in eine Welt zu stol­pern, in der Com­pu­ter über das Leben und Ster­ben von Men­schen ent­schei­den, ist grö­ßer, als oft ange­nom­men wird“, so Ulri­ke Fran­ke, Exper­tin für Sicher­heits­po­li­tik. Wie ist der aktu­el­le Stand der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung – droht tat­säch­lich ein „Krieg der Killer-Roboter“? Wie ist die­se Ent­wick­lung ethisch zu bewer­ten? Ist sie schlecht­hin ver­werf­lich oder gibt es viel­leicht auch Gesichts­punk­te, die für eine gewis­se Auto­ma­ti­sie­rung spre­chen? Und gibt es poli­ti­sche Ansatz­punk­te, die wei­te­re Ent­wick­lung zu regle­men­tie­ren? Dar­über spre­chen u.a. Dr. Ulri­ke Esther Fran­ke (Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons) und Dr. Bern­hard Koch (Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den) in der Rei­he ETHIK | ein­fach span­nungs­reich. Die Rei­he will kei­ne ein­fa­chen Ant­wor­ten auf ethi­sche Fra­gen geben, son­dern eine offe­ne Debat­te zu span­nungs­rei­chen Fra­gen för­dern und in der per­sön­li­chen Mei­nungs­bil­dung unterstützen.

 

Krieg der Killer-Roboter? Auto­ma­ti­sier­te Waffensysteme als ethi­sche und poli­ti­sche Herausforderung
Ter­min Di, 23.04.2024
Beginn / Ende 19.00 Uhr / 21.15 Uhr
Mit u.a. Dr. Ulri­ke Fran­ke, Dr. Bern­hard Koch
Ver­ant­wort­lich Dr. Tho­mas Steinforth
Teil­nah­me­ge­bühr EUR 15,00
Ort Online via Zoom
Anmel­de­schluss Fr, 19.04.2024

Anmel­dung unter:

Anmel­dung Ethik – ein­fach spannungsreich

27.02.2024 · Friedensethischer Kurs für Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorger

Krie­ge und Kri­sen der Gegen­wart: Frie­dens­ethi­sche Reflexionen

Unter die­sem Titel fin­det vom 17. bis 21. Juni der dies­jäh­ri­ge Frie­dens­ethi­sche Kurs für Mili­tär­seel­sor­ge­rin­nen und -seel­sor­ger, durch­ge­führt vom Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (ithf) und Zen­trum für ethi­sche Bil­dung in den Streit­kräf­ten (zebis) , in Ham­burg statt.

Anmel­dun­gen bit­te über das Refe­rat I.3 des Katho­li­schen Mili­tär­bi­schofs­amts. Anmel­de­schluss ist der 15. April 2024.
Das Pro­gramm fin­den Sie hier:
Frie­dens­ethi­scher Kurs

27.02.2024 · International Academic Workshop in Dakar: “Peace, Development and Cooperation in West Africa – (new) challenges and directions in turbulent times”

Der 6. Inter­na­tio­na­le Work­shop zur deut­schen Westafrika-Politik fand im Sep­tem­ber 2023 in Dakar statt. Vor dem Hin­ter­grund ver­mehr­ter Kri­sen und einer Desta­bi­li­sie­rung der Regi­on wur­den in sechs ver­schie­de­nen the­ma­ti­schen Panels die wich­tigs­ten Ent­wick­lun­gen in der west­afri­ka­ni­schen Regi­on erör­tert. Die­se Dis­kus­sio­nen boten eine detail­lier­te und viel­fäl­ti­ge Ana­ly­se der
Fra­gen mit denen die Regi­on kon­fron­tiert ist und umfass­te die poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che, sicher­heits­po­li­ti­sche und diplo­ma­ti­sche Dimen­sio­nen. Beson­de­res Augen­merk wur­de auf die Kon­se­quen­zen die­ser Her­aus­for­de­run­gen für afri­ka­ni­sches und inter­na­tio­na­les Enga­ge­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die deut­sche Hal­tung gegen­über der Regi­on – gerichtet.
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