Masterstudiengang Friedenspädagogik/ Peace Education

Der Mas­ter Friedenspädagogik/ Peace Edu­ca­ti­on der evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Frei­burg ist der ers­te frie­dens­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­gang in Deutsch­land mit dezi­diert päd­ago­gi­schem Schwer­punkt. Genaue­res bzgl. Stu­di­en­gangs­in­hal­ten und -auf­bau, zu Bewer­bung und Zulas­sung fin­den Sie unter fol­gen­dem Link:
https://www.eh-freiburg.de/ma-friedenspaedagogik-peace-education/

1. Ökumenischer Friedensdialog – Veranstaltung von Justitia et Pax und Evangelische Friedensarbeit

Die Frie­dens­ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen spielt im außen­po­li­ti­schen und ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Dis­kurs Deutsch­lands und der EU eine immer wich­ti­ge­re Rol­le. Vor die­sem Hin­ter­grund soll über die Bedeu­tung reli­giö­ser Akteu­re für den Frie­den im eige­nen Haus – in Deutsch­land und Euro­pa – am 24. Okto­ber 2021 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Frie­dens­saal Osna­brück (Markt 30, 49074 Osna­brück) und im Live­stream unter: https://youtu.be/zLlO8Nr_DV0 reflek­tiert werden.

Es dis­ku­tie­ren:

  • Bischof Dr. Hei­ner Wil­mer SCJ (Bischof von Hil­des­heim und Vor­sit­zen­der der Deut­schen Kom­mis­si­on Jus­ti­tia et Pax)
  • Ren­ke Brahms (Frie­dens­be­auf­trag­ter der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land und Direk­tor der Evan­ge­li­schen Wittenbergstiftung)
  • Prof. Dr. Azza Karam (Gene­ral­se­kre­tä­rin von „Reli­gi­ons for Peace“ und Pro­fes­so­rin für Reli­gi­on und Ent­wick­lung an der Frei­en Uni­ver­si­tät Amsterdam)
  • Jean-Claude Juncker (ange­fragt, Ehe­ma­li­ger Prä­si­dent der Euro­päi­schen Kommission)

Auf­grund der begrenz­ten Kapa­zi­tä­ten im Frie­dens­saal ist eine Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung nur nach vori­ger Anmel­dung unter mpj­pxd und einer Bestä­ti­gung durch die Ver­an­stal­ter mög­lich. Anmel­de­schluss ist der 08. Okto­ber 2021. Auf der Ver­an­stal­tung wer­den Film- und Ton­auf­nah­men sowie Fotos gemacht, mit deren auch spä­te­ren Ver­wen­dung Sie sich durch den Besuch der Ver­an­stal­tung ein­ver­stan­den erklären.

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Deutsche Katholikentag Stuttgart 2022 – Stellenausschreibung

Der 102. Deut­sche Katho­li­ken­tag Stutt­gart 2022 ist eine christ­li­che Groß­ver­an­stal­tung in Trä­ger­schaft des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) und der Diö­ze­se Rottenburg-Stuttgart. Er fin­det vom 25. Mai bis zum 29. Mai 2022 in Stutt­gart statt. Zur Vor­be­rei­tung des Katho­li­ken­tags mit rund 1.000 Ver­an­stal­tun­gen und meh­re­ren 10.000 Teil­neh­men­den wird eine Geschäfts­stel­le mit bis zu 45 Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­rich­tet. Gesucht wer­den zum 1. Sep­tem­ber Unter­stüt­zung für zwei Stel­len in der Abtei­lung Programm.

Die Details fin­den Sie hier:

KT_Programm_Stellenausschreibung

Europäisches Doktorandenkolloquium in Köln

Am 2. und 3. Juli hat in Köln das ers­te Prä­senz­tref­fen des ‚euro­päi­schen Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­ums‘ stattgefunden.

An ihm betei­li­gen sich neben dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg die Ucrai­ni­an Catho­lic Uni­ver­si­ty, Facul­ty of Theo­lo­gy and Phi­lo­so­phy (Lem­berg), die Kato­lie­ke Uni­ver­sit­eit Leu­ven, Facul­teit Theo­lo­gie en Reli­gie­we­ten­sch­ap­pen (Löwen) sowie die Acca­de­mia Alfon­sia­na (Rom).

Es sind je ein Betreu­er und ein/-e Doktorand/-in ein­ge­bun­den mit einer theologisch-ethischen Arbeit im The­men­feld der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (GASP).

Das ‚euro­päi­sche Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­um‘ besteht ins­be­son­de­re dar­in, reih­um in den Län­dern der Betei­lig­ten halb­jähr­lich zusam­men­zu­kom­men, sich aus­zu­tau­schen und zugleich Prak­ti­ker und Wis­sen­schaft­ler für Impul­se ein­zu­la­den sowie Stu­den­ten der betei­lig­ten Ein­rich­tun­gen an Erkennt­nis­sen und Ergeb­nis­sen teil­ha­ben zu las­sen: Auf die­se Wei­se zielt es dar­auf, in dem extrem spe­zi­fi­schen und wenig bear­bei­te­ten Bereich theologisch-ethischer Aus­ein­an­der­set­zung mit der GASP

    -sich gegen­sei­tig zu unterstützen,
    -Kom­pe­ten­zen zu bün­deln und so auch
    -eine stär­ke­re Außen­wir­kung zu erreichen. 

 

Die bei­den Fol­ge­zu­sam­men­künf­te im Jahr 2022 sol­len in Brüs­sel bzw. in Rom erfolgen.

21. Mülheimer Nahostgespräche – Libyen: Ein Staat am Scheideweg

Liby­en ist nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes wäh­rend des Ara­bi­schen Früh­lings ins poli­ti­sche Cha­os gestürzt. Es folg­ten zwei blu­ti­ge Bür­ger­krie­ge und die Spal­tung des Lan­des in einen west­li­chen und einen öst­li­chen Teil. Izwi­schen ist eine Inte­rims­re­gie­rung an der Macht. Doch nach wie vor ist Liby­en ein Schau­platz des Rin­gens um regio­na­len Ein­fluss zwi­schen Mäch­ten wie der Tür­kei, Ägyp­ten oder Russ­land. Zugleich ist der nord­ar­fi­ka­ni­sche Staat ein Tran­sit­land für Flücht­lin­ge aus Afri­ka und den Nahen Osten auf ihrem Weg nach Euro­pa. Wo steht Liby­en heu­te? Wel­che poli­ti­schen und zivil­ges­lle­schaft­li­chen Akteu­re prä­gen die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen? Wel­che Aus­sicht hat der von Deutsch­land initi­ier­te Ber­li­ner Pro­zess, den eska­lie­ren­den Ein­fluss exter­ner Akteu­re zurückzudrängen?

Das detail­lier­te Pro­gramm der Ver­an­stal­tung ent­neh­men Sie bit­te dem Programm:

21. Mül­hei­mer Nahostgespräche

Diskussion um Brain-Computer-Interfaces im militärischen Kontext

Dr. Bern­hard Koch hat am 15. Janu­ar 2021 auf einem Work­shop des Aus­wär­ti­gen Amtes, der im Rah­men der Initia­ti­ve “Cap­tu­ring Tech­no­lo­gy. Rethin­king Arms Con­trol” statt­fand, ein kur­zes State­ment zum The­ma „Gehirn-Computer-Schnittstellen“ aus der Per­spek­ti­ve der phi­lo­so­phi­schen Ethik bei­getra­gen. Die geschlos­se­ne Tagung, die das Minis­te­ri­um in Ver­bin­dung mit der renom­mier­ten RAND Cor­po­ra­ti­on als trans­at­lan­ti­sche Ver­an­stal­tung orga­ni­siert hat, fand online statt.

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Bernhard Koch nimmt am Fachgespräch des Deutschen Bundestages zu Autonomen Waffensystemen teil

Am Mitt­woch, den 4. Novem­ber, ver­an­stal­te­te der For­schungs­aus­schuss des Bun­des­tags ein öffent­li­ches Fach­ge­spräch zum The­ma „Auto­no­me Waf­fen­sys­te­me“. Anlass ist die Vor­stel­lung eines dies­be­züg­li­chen Berichts des Büros für Tech­nik­fol­gen­ab­schät­zung beim Deut­schen Bun­des­tag, an des­sen Erstel­lung das ithf unter Feder­füh­rung von Bern­hard Koch betei­ligt war. Das Pro­gramm der Sit­zung, die live vom Par­la­ments­fern­se­hen über­tra­gen wur­de, fin­den Sie hier :

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw45-pa-bildung-waffensysteme-798846

“Germany’s West Africa policy: Taking (West) Africa seriously!”

Der inter­na­tio­na­le Work­shop mit dem The­ma “Germany’s West Afri­ca poli­cy: Taking (West) Afri­ca serious­ly!”, fand am 17. Okto­ber 2020 in Ber­lin statt. Im Gegen­satz zum ers­ten Work­shop in Ber­lin (2018), der sich ins­be­son­de­re mit der euro­päi­schen und deut­schen Per­spek­ti­ve auf die Sicher­heits­la­ge in West­afri­ka befass­te, und zum zwei­ten Work­shop in Dakar (Febru­ar 2020), der einen beson­de­ren Schwer­punkt auf west­afri­ka­ni­sche Per­spek­ti­ven und Her­aus­for­de­run­gen im Hin­blick auf Sicherheits-, Menschen- und Wirt­schafts­kon­flik­te leg­te, ver­such­te die­ser Work­shop bei­de Ergeb­nis­se zusam­men­zu­brin­gen und beschäf­tig­te sich mit west­afri­ka­ni­scher Eigen­ver­ant­wor­tung und alter­na­ti­ven oder tra­di­tio­nel­len For­men der Regierungsführung.

Eine aus­führ­li­che Zusam­men­fas­sung des Work­shops fin­den Sie hier:

 

Report Inter­na­tio­nal Workshop_Berlin 2020

Alexius Chehadeh verstorben

Mit gro­ßer Betrof­fen­heit haben wir vom Able­ben von Dr. Ale­xi­us Che­ha­deh erfah­ren. Vater Ale­xi­os starb am 12. August 2020 in Syri­en an den Fol­gen einer Covid-19 Erkrankung.
Sein Tod kam für uns völ­lig über­ra­schend und hat uns tief berührt.
Vater Ale­xi­us war bis 2014 wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg und ver­fass­te hier sei­ne Dis­ser­ta­ti­on mit dem Titel „Al-Turabi zwi­schen Nach­ah­mung (taqlīd) und Erneue­rung (tağ­dīd).“
Er wur­de in Syri­en gebo­ren und war seit 1993 Pries­ter der Rum-Orthodoxen Kir­che von Antio­chi­en in Deutsch­land. Seit Sep­tem­ber 2015 lei­te­te er das Refe­rat für Öku­me­ni­sche Bezie­hun­gen und Ent­wick­lung des Griechisch-Orthodoxen Patri­ar­chats von Antio­chi­en und wirk­te für sei­ne Kir­che über die Gren­zen Syri­ens hinaus.
Sein Tod ist ein gro­ßer Ver­lust, wir wer­den mit Dank­bar­keit sein Andenken in Ehren halten.
Möge er sei­nen Frie­den bei Gott finden.

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Eberhard Schockenhoff verstorben

Mit gro­ßer Bestür­zung hat das Team des ithf erfah­ren, dass der lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de des wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats, Prof. Eber­hard Scho­cken­hoff, an den Ver­let­zun­gen, die er sich bei einem Unfall zuge­zo­gen hat, ver­stor­ben ist. Prof. Scho­cken­hoff gehör­te zwei­fel­los zu den pro­fi­lier­tes­ten Moral­theo­lo­gen im deutsch­spra­chi­gen, aber auch inter­na­tio­na­len Raum. Wie die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung in ihrer Aus­ga­be vom heu­ti­gen Mon­tag jedoch schreibt, war „der Radi­us [sei­nes] Den­kens und Han­delns […] stets viel wei­ter“ als es ein mög­li­ches enges Ver­ständ­nis sei­nes Fach nahe­ge­legt hät­te. Dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den war Prof. Scho­cken­hoff seit vie­len Jahr­zehn­ten eng ver­bun­den. Als sach­kun­di­ger Dok­tor­va­ter und Habi­li­ta­ti­ons­be­treu­er hat er zahl­rei­chen Arbei­ten, die am ithf ent­stan­den sind, zu ihrer aka­de­mi­schen Wür­di­gung ver­hol­fen. Als Vor­sit­zen­der des wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats agier­te er stets in sei­ner umsich­ti­gen und aus­glei­chen­den Art, für die er auch außer­halb der Theo­lo­gie ein gro­ßes Anse­hen genoss und mit der er jen­seits sei­ner her­aus­ra­gen­den Schrif­ten allen, die ihn ken­nen­ler­nen konn­ten, in Erin­ne­rung blei­ben wird.
Den Nach­ruf der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Albert-Ludwigs-Universität Frei­burg fin­den Sie hier: Eber­hard Schockenhoff