Studies in Christian Ethics

Gegen­wär­tig erschei­nen die Bei­trä­ge einer Son­der­aus­ga­be von „Stu­dies in Chris­ti­an Ethics“ zum The­ma „Just War or Just Peace“. Die Spe­cial Edi­ti­on die­ser inter­na­tio­nal außer­or­dent­lich renom­mier­ten Zeit­schrift für Theo­lo­gi­sche Ethik  wird her­aus­ge­ge­ben von Dr. Chris­ti­an Braun (King’s Col­lege Lon­don) und dem der­zeit kom­mis­sa­ri­schen Lei­ter des ithf, Bern­hard Koch. Sie ent­hält Bei­trä­ge ins­be­son­de­re von katho­li­schen Frie­dens­ethi­ke­rin­nen und Frie­dens­ethi­kern welt­weit, wie bei­spiels­wei­se Lisa Sow­le Cahill (Bos­ton Col­lege) oder Gre­go­ry M. Reich­berg (PRIO Oslo).

Die Tex­te fin­den Sie unter: Stu­dies in Chris­ti­an Ethics

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Das ithf auf dem Katholikentag in Erfurt

Vom 29.Mai bis 02. Juni fin­det in Erfurt der 103. Katho­li­ken­tag statt. Das Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den ver­ant­wor­tet zwei Ver­an­stal­tung­den der Katholikentages.

Der Krieg in der Ukrai­ne hat auf­ge­deckt, wie tief Fern­steue­rung und Auto­ma­ti­sie­rung mitt­ler­wei­le in Mili­tär­tech­no­lo­gien hin­ein­rei­chen. Da die inter­na­tio­na­len Ver­hand­lun­gen über ein Ver­bot auto­no­mer Waf­fen­sys­te­me kaum eine Chan­ce auf Erfolg haben, wird die For­schung in die­sem Feld inten­si­viert. Was aber bedeu­ten die­se Ent­wick­lun­gen für Frie­dens­ver­hand­lun­gen und Ver­söh­nung? Die­se Fra­ge­stel­lung the­ma­ti­siert das Podi­um „Tech­no­lo­gien des Todes? – Künst­li­che Intel­li­genz im mili­tä­ri­schen Ein­satz“ zwi­schen poli­ti­scher Ver­ant­wor­tung, ethi­schen und recht­li­chen Fra­gen und erleb­tem Ein­satz. Die Ver­an­stal­tung wird von Sarah Dele­re mode­riert und wur­de gemein­sam mit dem Euro­pean Cen­ter for Con­sti­tu­tio­nal and Human Rights vorbereitet.

Tech­no­lo­gien des Todes? – Künst­li­che Intel­li­genz im mili­tä­ri­schen Einsatz

Fr 11.00–12.30     Debat­ten im gro­ßen Raum | Podium

 

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Bernhard Koch in Kirche + Leben

Wie naiv ist der bibli­sche Wert der Gewalt­lo­sig­keit ange­sichts der Gewalt, den Krie­gen und den diver­sen Bedro­hungs­la­gen in der Welt eigent­lich? Bern­hard Koch äußert sich im Gespräch mit dem Online Maga­zin Kirche+Leben unter ande­rem zu die­ser Fra­ge,  aber auch zu The­men wie der Wie­der­ein­füh­rung der Wehr­pflicht oder der Dis­kus­si­on um die „Kriegs­tüch­tig­keit“ Deutschlands.

Das Inter­view kön­ne Sie auf der Sei­te von Kirche+Leben unter die­sem Link lesen:

Inter­view Kirche+Leben

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Bernhard Koch in der Reihe: Ethik – einfach spannungsreich am 23. April

Die Auto­ma­ti­sie­rung schrei­tet auch in der Waf­fen­tech­nik immer wei­ter vor­an und scheint ein Selbst­läu­fer zu sein. „Die Gefahr, in eine Welt zu stol­pern, in der Com­pu­ter über das Leben und Ster­ben von Men­schen ent­schei­den, ist grö­ßer, als oft ange­nom­men wird“, so Ulri­ke Fran­ke, Exper­tin für Sicher­heits­po­li­tik. Wie ist der aktu­el­le Stand der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung – droht tat­säch­lich ein „Krieg der Killer-Roboter“? Wie ist die­se Ent­wick­lung ethisch zu bewer­ten? Ist sie schlecht­hin ver­werf­lich oder gibt es viel­leicht auch Gesichts­punk­te, die für eine gewis­se Auto­ma­ti­sie­rung spre­chen? Und gibt es poli­ti­sche Ansatz­punk­te, die wei­te­re Ent­wick­lung zu regle­men­tie­ren? Dar­über spre­chen u.a. Dr. Ulri­ke Esther Fran­ke (Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons) und Dr. Bern­hard Koch (Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den) in der Rei­he ETHIK | ein­fach span­nungs­reich. Die Rei­he will kei­ne ein­fa­chen Ant­wor­ten auf ethi­sche Fra­gen geben, son­dern eine offe­ne Debat­te zu span­nungs­rei­chen Fra­gen för­dern und in der per­sön­li­chen Mei­nungs­bil­dung unterstützen.

 

Krieg der Killer-Roboter? Auto­ma­ti­sier­te Waffensysteme als ethi­sche und poli­ti­sche Herausforderung
Ter­min Di, 23.04.2024
Beginn / Ende 19.00 Uhr / 21.15 Uhr
Mit u.a. Dr. Ulri­ke Fran­ke, Dr. Bern­hard Koch
Ver­ant­wort­lich Dr. Tho­mas Steinforth
Teil­nah­me­ge­bühr EUR 15,00
Ort Online via Zoom
Anmel­de­schluss Fr, 19.04.2024

Anmel­dung unter:

Anmel­dung Ethik – ein­fach spannungsreich

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Friedensethischer Kurs für Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorger

Krie­ge und Kri­sen der Gegen­wart: Frie­dens­ethi­sche Reflexionen

Unter die­sem Titel fin­det vom 17. bis 21. Juni der dies­jäh­ri­ge Frie­dens­ethi­sche Kurs für Mili­tär­seel­sor­ge­rin­nen und -seel­sor­ger, durch­ge­führt vom Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (ithf) und Zen­trum für ethi­sche Bil­dung in den Streit­kräf­ten (zebis) , in Ham­burg statt.

Anmel­dun­gen bit­te über das Refe­rat I.3 des Katho­li­schen Mili­tär­bi­schofs­amts. Anmel­de­schluss ist der 15. April 2024.
Das Pro­gramm fin­den Sie hier:
Frie­dens­ethi­scher Kurs

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International Academic Workshop in Dakar: “Peace, Development and Cooperation in West Africa – (new) challenges and directions in turbulent times”

Der 6. Inter­na­tio­na­le Work­shop zur deut­schen Westafrika-Politik fand im Sep­tem­ber 2023 in Dakar statt. Vor dem Hin­ter­grund ver­mehr­ter Kri­sen und einer Desta­bi­li­sie­rung der Regi­on wur­den in sechs ver­schie­de­nen the­ma­ti­schen Panels die wich­tigs­ten Ent­wick­lun­gen in der west­afri­ka­ni­schen Regi­on erör­tert. Die­se Dis­kus­sio­nen boten eine detail­lier­te und viel­fäl­ti­ge Ana­ly­se der
Fra­gen mit denen die Regi­on kon­fron­tiert ist und umfass­te die poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che, sicher­heits­po­li­ti­sche und diplo­ma­ti­sche Dimen­sio­nen. Beson­de­res Augen­merk wur­de auf die Kon­se­quen­zen die­ser Her­aus­for­de­run­gen für afri­ka­ni­sches und inter­na­tio­na­les Enga­ge­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die deut­sche Hal­tung gegen­über der Regi­on – gerichtet.
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Young Scholars Paper Award der Societas Ethica für Sarah Delere

Sarah Dele­re hat den Young Scho­lars Paper Award der Socie­tas Ethi­ca auf deren inter­na­tio­na­ler Jah­res­kon­fe­renz „Ethics of Recon­ci­lia­ti­on – Euro­pean Per­spec­ti­ves“ in Sara­je­vo gewonnen.
Die Socie­tas Ethi­ca zeich­net damit den bes­ten Vor­trag einer jun­gen Wis­sen­schaft­le­rin aus. Sarah Dele­re ist wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den und Dok­to­ran­din in theo­lo­gi­scher Ethik bei Prof. Chris­tof Man­dry an der Goe­the Uni­ver­si­tät in Frank­furt am Main.

Sarah Dele­re beein­druck­te die Jury mit ihrem Bei­trag mit dem Titel „Sta­te­buil­ding and Recon­ci­lia­ti­on – Ethi­cal Per­spec­ti­ves on an unea­sy rela­ti­onship“. Die Jury hob her­vor, dass Sarah Dele­res Paper unter vie­len exzel­len­ten Bei­trä­gen auf­grund sei­ner „rigo­ro­sen kon­zep­tio­nel­len Ana­ly­se, kla­ren Argu­men­ta­ti­on und der sou­ve­rä­nen Behand­lung der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on“ her­aus­ge­ragt habe.
Herz­li­chen Glückwunsch!

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Marco Schrage zum Gastprofessor an der Academia Alfonsiana (Rom) berufen

Dr. Mar­co Schra­ge, ist ab dem Win­ter­se­mes­ter 2023/24 zum Gast­pro­fes­sor an der Aca­de­mia Alfon­sia­na (Rom), beru­fen wor­den. Am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (ithf) bear­bei­tet er als exter­ner Pro­jekt­lei­ter die zwei­spra­chi­ge Edi­ti­on des Haupt­werks Lui­gi Tapa­rel­li d’Azeglios. Er war bis Herbst 2022 Wis­sen­schaft­ler am ithf und arbei­tet seit­dem im Staats­se­kre­ta­ri­at (Sek­ti­on f. d. allg. Ange­le­gen­hei­ten) des Hei­li­gen Stuhls; er ist Pries­ter des Bis­tums Osnabrück.

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Herausforderungen der europäischen auswärtigen Sicherheitspolitik

In der Rei­he “ Kir­che und Gesell­schaft“ der Katho­li­schen Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Zen­tral­stel­le beschäf­tigt sich Mar­co Schra­ge mit der Fra­ge nach den aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der euro­päi­schen aus­wär­ti­gen SIcher­heits­po­li­tik. Die­ser Refle­xi­on liegt die Über­zeu­gung zu Grun­de, dass es sowohl eines wachen Blicks für die stets ver­än­der­li­che Wirk­lich­keit als auch der Ver­wur­ze­lung in tra­dier­ten Kern­prin­zi­pi­en bedarf. Da des Wei­te­ren ein effek­ti­ves Wir­ken von ‚inklu­si­ven‘ Sys­te­men kol­lek­ti­ver Sicher­heit in nächs­ter Zeit für unwahr­schein­lich gehal­ten wird, gilt das Augen­merk den ethi­schen Anfor­de­run­gen, denen die EU in einem ‚staa­ten­an­ar­chi­schen‘ Umfeld als ‚par­ti­ku­la­rer‘ Akteur ent­spre­chen soll.
Den gesam­ten Arti­kel fin­den Sie hier:

Her­aus­for­de­run­gen der euro­päi­schen aus­wär­ti­gen Sicherheitspolitik

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Mülheimer NahOstgespräche

Am 17.03.2023 fan­den in Mül­heim die soge­nann­ten Mül­hei­mer Nah­Ost Gesprä­che zum The­ma „Zwi­schen Ener­gie­si­cher­heit, Kli­ma­schutz und wer­te­ba­sier­ter Außen­po­li­tik. Die Golf­staa­ten als Part­ner des Wes­tens?“ statt.

Sebas­ti­an Sons, Seni­or Rese­ar­cher am CARPO – Cen­ter for Appli­ed Rese­arch in Part­ner­ship with the Ori­ent, eröff­ne­te die Tagung mit einem Vor­trag zu „Die Golf­mon­ar­chien als pro­ble­ma­ti­sche Part­ner: Gesell­schaft­li­che Trans­for­ma­ti­on und Repres­si­on in Zei­ten des glo­ba­len Wan­dels“. Die­se Grund­le­gung wur­de ver­tieft in ener­gie­po­li­ti­scher und kli­ma­wis­sen­schaft­li­cher Hin­sicht durch Dr. Aisha Al-Sarihi, rese­arch fel­low am Midd­le East Insti­tu­te der Natio­nal Uni­ver­si­ty of Sin­ga­po­re, und in wirt­schafts­ori­en­tier­ter Per­spek­ti­ve durch Dr Hol­ger Bing­mann, Mana­ging Part­ner Thin­king ara­bi­an GmbH, share­hol­der Stra­te­gic minds Ber­lin, Prä­si­dent ICC Ger­ma­ny. Bei­de konn­ten neben den theo­re­ti­schen Erkennt­nis­sen auch aus ihrer eige­nen Pro­jekt­ar­beit in ver­schie­de­nen Golf­staa­ten berichten.
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