Marco Schrage wechselt in den Vatikan

Dr. Mar­co Schrage ver­lässt nach lang­jäh­ri­ger Mit­ar­beit das Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den. Er wech­selt zum 1. Sep­tem­ber ins vati­ka­ni­sche Staats­se­kre­ta­ri­at nach Rom, wo er in der deutsch­spra­chi­gen Abtei­lung der „Sek­ti­on für all­ge­mei­ne Ange­le­gen­hei­ten“ tätig sein wird.

Zum Abschluss sei­ner Zeit am Insti­tut ist sein Hand­buch zur Friedens- und Kon­flikt­ethik erschie­nen. Es ist ein Grund­la­gen­werk zur Friedens- und Kon­flikt­ethik unter Berück­sich­ti­gung der christ­li­chen Tra­di­ti­on. Schrage greift hoch­ak­tu­el­le und immer wich­ti­ger wer­den­de The­men auf. Er erläu­tert his­to­ri­sche Zugän­ge, sozi­al­ethi­sche Grund­la­gen und dis­ku­tiert gegen­wär­ti­ge ethi­sche Her­aus­for­de­run­gen, wie bei­spiels­wei­se die nach der legi­ti­men Ver­tei­di­gung. Hin­zu kom­men Bei­trä­ge von Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven, Bern­hard Koch und Dani­el Peters. Wir dan­ken unse­rem Kol­le­gen Mar­co Schrage, der mit unse­rem Insti­tut auch künf­tig durch die zwei­spra­chi­ge Taparelli-Edition in Ver­bin­dung blei­ben wird, sehr herz­lich für sei­ne Arbeit und wün­schen ihm gutes Gelin­gen bei sei­nen neu­en Aufgaben.

Bernhard Koch in Deutschlandfunk Kultur

Die geziel­te Tötung des Al-Kaida Chefs Aiman al-Sawahiri durch einen Droh­nen­an­griff lässt – wie­der ein­mal – die Fra­ge auf­kom­men, ob eine sol­che „geziel­te Tötung“ mora­lisch gerecht­fer­tigt wer­den kann. Aus­ge­hend von die­ser Fra­ge­stel­lung äußert sich Bern­hard Koch im Gespräch mit Ramo­na West­hoff zum Tötungs­ver­bot, mög­li­chen Aus­nah­men und der Vor­bild­funk­ti­on demo­kra­ti­scher Staaten.

Das gan­ze Gespräch fin­den Sie hier:

Gespräch Deutsch­land­funk Kultur

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Stellenausschreibung Projektleitung

Am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (www.ithf.de) in Ham­burg ist zum 1.11.2022 oder zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt die Stel­le für eines/r Projektleiters/in (E 14/ 100%) zu beset­zen. Die Stel­le ist auf 5 Jah­re befris­tet; es besteht die Opti­on einer unbe­fris­te­ten Verlängerung.

Sie haben eine abge­schlos­se­ne Pro­mo­ti­on in katho­li­scher Theo­lo­gie oder Phi­lo­so­phie mit Schwer­punkt Moraltheologie/Sozialethik/politische Ethik oder ste­hen kurz vor dem Abschluss. Sie sind an frie­dens­ethi­scher For­schung und inter­dis­zi­pli­nä­re­rer Koope­ra­ti­on inter­es­siert. Sie kön­nen sich vor­stel­len, aktiv im For­schungs­team des Insti­tuts in For­schung und Leh­re mit­zu­ar­bei­ten. Dann freu­en wir uns über Ihre Bewerbung!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu der Stel­len­aus­schrei­bung fin­den Sie hier:

Russlands Angriff auf die Ukraine: Einschätzungen aus dem ithf

Eine Über­sicht der Bei­trä­ge von Mit­ar­b­eie­rIn­nen des ithf zum Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne fin­den Sie hier:

Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven:

  • Neu­start in der Christ­li­chen Friedensethik?
    In dem Pod­cast der Katho­li­sche Sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Zen­tral­stel­le spricht Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven mit dem Ste­fan Gaß­mann (wis­sen­schaft­li­cher Refe­rent der KSZ) über die Fra­ge, ob die Christ­li­che Frie­dens­ethik einen Neu­start benötigt.
    https://www.gruene-reihe.eu/artikel/neustart-in-der-christlichen-friedensethik/

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Europäisches Doktorandenkolloquium

Vom 07.- 09 April fand in Leu­ven das zwei­te Tref­fen des ‚euro­päi­schen Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­ums‘ statt.

An ihm betei­li­gen sich neben dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg die Ucrai­ni­an Catho­lic Uni­ver­si­ty, Facul­ty of Theo­lo­gy and Phi­lo­so­phy (Lem­berg) -digital-, die Kato­lie­ke Uni­ver­sit­eit Leu­ven, Facul­teit Theo­lo­gie en Reli­gie­we­ten­sch­ap­pen (Löwen) sowie die Acca­de­mia Alfon­sia­na (Rom).

Es sind je ein Betreu­er und ein/-e Doktorand/-in ein­ge­bun­den mit einer theologisch-ethischen Arbeit im The­men­feld der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (GASP). Einen aus­führ­li­chen Bericht über die Ver­an­stal­tung fin­den Sie hier:

Bericht zwei­tes euro­päi­sches Doktorandenkolloquium

Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) gesucht

Am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (in kirch­li­cher Trä­ger­schaft) wird ab sofort für die Pro­jek­te „Ethik in bewaff­ne­ten Kon­flik­ten“ und „Tech­nik­ethik“ eine stu­den­ti­sche Hilfs­kraft aus der Phi­lo­so­phie oder der Rechts­wis­sen­schaft gesucht, die bereit ist, über einen län­ge­ren Zeit­raum im Umfang von monat­lich 15 – 20 Stunden

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Unheimliche Ewigkeit der Schuld? Vortrag und Gespräch mit Heinz-Gerhard Justenhoven

His­to­ri­sche Ver­söh­nungs­pro­zes­se bil­den das Fun­da­ment eines geein­ten Euro­pas, gewähr­leis­ten den Frie­den in Euro­pa, so heißt es oft. Im aktu­el­len poli­ti­schen Geschäft zeigt sich das Ver­hält­nis zwi­schen eini­gen euro­päi­schen Län­dern dage­gen oft reich­lich unver­söhnt, spie­len etwa his­to­ri­sche Ver­let­zun­gen und Ver­wun­dun­gen immer noch eine gro­ße Rol­le. Was ver­hin­dert Aus­söh­nung? Wie kann Ver­söh­nung gelin­gen? Dazu hilft es, die christ­li­che Rede von Schuld und Ver­ge­bung, ein theo­lo­gi­sches Ver­ständ­nis von Ver­söh­nung in Bezug zu set­zen zu einem gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Begriff von Ver­söh­nung. Wie etwa ist Ver­söh­nung mög­lich, wenn Schuld nicht unge­sche­hen gemacht wer­den kann, auch Umkehr noch kei­ne Auf­he­bung von Schuld bedeu­tet, was den Theo­lo­gen Karl Rah­ner von der »unheim­li­chen Ewig­keit der Schuld« spre­chen lässt?

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„Ethik und Gesellschaft“ mit friedensethischem Schwerpunkt

Die aktu­el­le Aus­ga­be des renom­mier­ten wis­sen­schaft­li­chen Online-Journals „Ethik und Gesell­schaft“ (Aus­ga­be 2021/2) erschien mit einem frie­dens­ethi­schen Schwer­punkt. Neben dem stellv. Lei­ter des IThF, Bern­hard Koch, neh­men u. a. Wolf­gang Huber, Peter Rudolf und Nico­le Kun­kel zu aktu­el­len und grund­sätz­li­chen Fra­gen der Frie­dens­ethik Stel­lung. Dane­ben ent­hält die­se Aus­ga­be wie stets einen umfang­rei­chen Buchbesprechungsteil.

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