Stellenausschreibung wiss. Mitarbeiter/in

Am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (ithf) in Ham­burg ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt eine Stel­le als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (E 13 / 70%) zu beset­zen. Sie zielt auf die Erar­bei­tung einer Dis­ser­ta­ti­on; hier­für steht min­des­tens die Hälf­te der Arbeits­zeit zur Ver­fü­gung. Die Stel­le ist auf 3 Jah­re befris­tet mit der Opti­on einer Ver­län­ge­rung um 2 Jahre.

Sie sind inter­es­siert, an einer frie­dens­ethi­schen Dissertation

• hin­sicht­lich ethi­scher Anfor­de­run­gen an die Gemein­sa­me Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (die­se For­schung wird gestützt durch ein euro­päi­sches Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­um mit der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät in Löwen, der Acca­de­mia Alfon­sia­na in Rom sowie der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät in Lemberg)

• oder ggf. über ein ande­res frie­dens­ethi­sches The­ma aus den For­schungs­be­rei­chen des Instituts

zu arbei­ten? Sie haben einen Hoch­schul­ab­schluss vor­zugs­wei­se in katho­li­scher Theo­lo­gie (insb. Mag.Theol., M.A., M.Ed.) oder auch in Phi­lo­so­phie, Ethik bzw. Friedens- und Sicher­heits­po­li­tik mit dem Schwer­punkt Frie­dens­ethik erwor­ben? Dann laden wir Sie zu einer aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bung ein.

Das ithf ist eine wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tung der katho­li­schen Kir­che in Trä­ger­schaft der Katho­li­schen Mili­tär­seel­sor­ge. Im Zen­trum von For­schung und Doku­men­ta­ti­on steht die Aus­ein­an­der­set­zung mit poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Fra­gen des Frie­dens aus theologisch-ethischer Per­spek­ti­ve. Das Insti­tut hat die Auf­ga­be, die ethi­schen Grund­la­gen mensch­li­cher Friedensordnung(en) zu erfor­schen und in den aktu­el­len Dis­kurs hin­ein­zu­tra­gen. Das ithf bie­tet mit einer der größ­ten frie­dens­wis­sen­schaft­li­chen Biblio­the­ken aus­ge­zeich­ne­te Rah­men­be­din­gun­gen für geis­tes­wis­sen­schaft­li­che For­schung. Am Insti­tut besteht Präsenzpflicht.

Bewer­bun­gen wer­den nächst­mög­lich erbe­ten an:

Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven
Direktor
Insti­tut für Theo­lo­gie und Frieden
Her­ren­gra­ben 4
20459 Hamburg

bewerbung@ithf.de

Mali – Wie können Frieden und Stabilität erlangt werden?

Wird Mali zu einem neu­en Afgha­ni­stan? Die Bewaff­ne­te Inter­ven­tio­nen zur „Frie­dens­si­che­rung“ erzie­len nicht die gewünsch­te Wir­kung. Trotz dem Kampf gegen den Ter­ro­ris­mus, den Frank­reich aus­ge­ru­fen hat, gedeiht in der Regi­on wei­ter­hin der Dschi­ha­dis­mus. Der Bür­ger­krieg for­dert immer mehr Todes­op­fer und die Wie­der­her­stel­lung poli­ti­scher Sta­bi­li­tät ist nach zwei Mili­tär­put­schen noch schwie­ri­ger gewor­den. Ist die Mis­si­on in Mali geschei­tert? War­um ist sie geschei­ter und was sind mög­li­che Wege zu mehr Sta­bi­li­tät? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen beschäf­tigt sich ARTE Info und befragt dazu Prof. Dr. Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven sowie wei­te­re ExpertInnen.

Den gesamm­ten Bei­trag kön­nen Sie hier sehen:

https://www.arte.tv/de/videos/094279-204-A/mali-wie-koennen-frieden-und-stabilitaet-erlangt-werden/

Veröffentlicht in News

„Die wehrhafte Demokratie in weltpolitischen Wendezeiten“ – Podiumsdisskusion am 11. Oktober

Gemein­sam mit dem Cen­ter for Advan­ced Secu­ri­ty, Stra­te­gic and Inte­gra­ti­on Stu­dies (CASSIS) und der Konrad-Adenauer-Stiftung führt das Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den, anläss­lich des 40. Jah­res­ta­ges der Frie­dens­de­mons­tra­ti­on im Bon­ner Hof­gar­ten, am Mon­tag, den 11. Okto­ber (18:00 – 19:30 Uhr) eine Podi­ums­dis­kus­si­on mit dem Titel „Die wehr­haf­te Demo­kra­tie in welt­po­li­ti­schen Wen­de­zei­ten“ durch. Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung und den Link zur Anmel­dung fin­den Sie unter: https://www.kas.de/de/veranstaltungen/detail/-/content/gibt-es-den-gerechten-krieg

Veröffentlicht in News

Masterstudiengang Friedenspädagogik/ Peace Education

Der Mas­ter Friedenspädagogik/ Peace Edu­ca­ti­on der evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Frei­burg ist der ers­te frie­dens­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­gang in Deutsch­land mit dezi­diert päd­ago­gi­schem Schwer­punkt. Genaue­res bzgl. Stu­di­en­gangs­in­hal­ten und -auf­bau, zu Bewer­bung und Zulas­sung fin­den Sie unter fol­gen­dem Link:
https://www.eh-freiburg.de/ma-friedenspaedagogik-peace-education/

1. Ökumenischer Friedensdialog – Veranstaltung von Justitia et Pax und Evangelische Friedensarbeit

Die Frie­dens­ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen spielt im außen­po­li­ti­schen und ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Dis­kurs Deutsch­lands und der EU eine immer wich­ti­ge­re Rol­le. Vor die­sem Hin­ter­grund soll über die Bedeu­tung reli­giö­ser Akteu­re für den Frie­den im eige­nen Haus – in Deutsch­land und Euro­pa – am 24. Okto­ber 2021 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Frie­dens­saal Osna­brück (Markt 30, 49074 Osna­brück) und im Live­stream unter: https://youtu.be/zLlO8Nr_DV0 reflek­tiert werden.

Es dis­ku­tie­ren:

  • Bischof Dr. Hei­ner Wil­mer SCJ (Bischof von Hil­des­heim und Vor­sit­zen­der der Deut­schen Kom­mis­si­on Jus­ti­tia et Pax)
  • Ren­ke Brahms (Frie­dens­be­auf­trag­ter der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land und Direk­tor der Evan­ge­li­schen Wittenbergstiftung)
  • Prof. Dr. Azza Karam (Gene­ral­se­kre­tä­rin von „Reli­gi­ons for Peace“ und Pro­fes­so­rin für Reli­gi­on und Ent­wick­lung an der Frei­en Uni­ver­si­tät Amsterdam)
  • Jean-Claude Juncker (ange­fragt, Ehe­ma­li­ger Prä­si­dent der Euro­päi­schen Kommission)

Auf­grund der begrenz­ten Kapa­zi­tä­ten im Frie­dens­saal ist eine Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung nur nach vori­ger Anmel­dung unter mpj­pxd und einer Bestä­ti­gung durch die Ver­an­stal­ter mög­lich. Anmel­de­schluss ist der 08. Okto­ber 2021. Auf der Ver­an­stal­tung wer­den Film- und Ton­auf­nah­men sowie Fotos gemacht, mit deren auch spä­te­ren Ver­wen­dung Sie sich durch den Besuch der Ver­an­stal­tung ein­ver­stan­den erklären.

Veröffentlicht in News

Deutsche Katholikentag Stuttgart 2022 – Stellenausschreibung

Der 102. Deut­sche Katho­li­ken­tag Stutt­gart 2022 ist eine christ­li­che Groß­ver­an­stal­tung in Trä­ger­schaft des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) und der Diö­ze­se Rottenburg-Stuttgart. Er fin­det vom 25. Mai bis zum 29. Mai 2022 in Stutt­gart statt. Zur Vor­be­rei­tung des Katho­li­ken­tags mit rund 1.000 Ver­an­stal­tun­gen und meh­re­ren 10.000 Teil­neh­men­den wird eine Geschäfts­stel­le mit bis zu 45 Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­rich­tet. Gesucht wer­den zum 1. Sep­tem­ber Unter­stüt­zung für zwei Stel­len in der Abtei­lung Programm.

Die Details fin­den Sie hier:

KT_Programm_Stellenausschreibung

Europäisches Doktorandenkolloquium in Köln

Am 2. und 3. Juli hat in Köln das ers­te Prä­senz­tref­fen des ‚euro­päi­schen Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­ums‘ stattgefunden.

An ihm betei­li­gen sich neben dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg die Ucrai­ni­an Catho­lic Uni­ver­si­ty, Facul­ty of Theo­lo­gy and Phi­lo­so­phy (Lem­berg), die Kato­lie­ke Uni­ver­sit­eit Leu­ven, Facul­teit Theo­lo­gie en Reli­gie­we­ten­sch­ap­pen (Löwen) sowie die Acca­de­mia Alfon­sia­na (Rom).

Es sind je ein Betreu­er und ein/-e Doktorand/-in ein­ge­bun­den mit einer theologisch-ethischen Arbeit im The­men­feld der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (GASP).

Das ‚euro­päi­sche Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­um‘ besteht ins­be­son­de­re dar­in, reih­um in den Län­dern der Betei­lig­ten halb­jähr­lich zusam­men­zu­kom­men, sich aus­zu­tau­schen und zugleich Prak­ti­ker und Wis­sen­schaft­ler für Impul­se ein­zu­la­den sowie Stu­den­ten der betei­lig­ten Ein­rich­tun­gen an Erkennt­nis­sen und Ergeb­nis­sen teil­ha­ben zu las­sen: Auf die­se Wei­se zielt es dar­auf, in dem extrem spe­zi­fi­schen und wenig bear­bei­te­ten Bereich theologisch-ethischer Aus­ein­an­der­set­zung mit der GASP

    -sich gegen­sei­tig zu unterstützen,
    -Kom­pe­ten­zen zu bün­deln und so auch
    -eine stär­ke­re Außen­wir­kung zu erreichen. 

 

Die bei­den Fol­ge­zu­sam­men­künf­te im Jahr 2022 sol­len in Brüs­sel bzw. in Rom erfolgen.

21. Mülheimer Nahostgespräche – Libyen: Ein Staat am Scheideweg

Liby­en ist nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes wäh­rend des Ara­bi­schen Früh­lings ins poli­ti­sche Cha­os gestürzt. Es folg­ten zwei blu­ti­ge Bür­ger­krie­ge und die Spal­tung des Lan­des in einen west­li­chen und einen öst­li­chen Teil. Izwi­schen ist eine Inte­rims­re­gie­rung an der Macht. Doch nach wie vor ist Liby­en ein Schau­platz des Rin­gens um regio­na­len Ein­fluss zwi­schen Mäch­ten wie der Tür­kei, Ägyp­ten oder Russ­land. Zugleich ist der nord­ar­fi­ka­ni­sche Staat ein Tran­sit­land für Flücht­lin­ge aus Afri­ka und den Nahen Osten auf ihrem Weg nach Euro­pa. Wo steht Liby­en heu­te? Wel­che poli­ti­schen und zivil­ges­lle­schaft­li­chen Akteu­re prä­gen die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen? Wel­che Aus­sicht hat der von Deutsch­land initi­ier­te Ber­li­ner Pro­zess, den eska­lie­ren­den Ein­fluss exter­ner Akteu­re zurückzudrängen?

Das detail­lier­te Pro­gramm der Ver­an­stal­tung ent­neh­men Sie bit­te dem Programm:

21. Mül­hei­mer Nahostgespräche

Diskussion um Brain-Computer-Interfaces im militärischen Kontext

Dr. Bern­hard Koch hat am 15. Janu­ar 2021 auf einem Work­shop des Aus­wär­ti­gen Amtes, der im Rah­men der Initia­ti­ve “Cap­tu­ring Tech­no­lo­gy. Rethin­king Arms Con­trol” statt­fand, ein kur­zes State­ment zum The­ma „Gehirn-Computer-Schnittstellen“ aus der Per­spek­ti­ve der phi­lo­so­phi­schen Ethik bei­getra­gen. Die geschlos­se­ne Tagung, die das Minis­te­ri­um in Ver­bin­dung mit der renom­mier­ten RAND Cor­po­ra­ti­on als trans­at­lan­ti­sche Ver­an­stal­tung orga­ni­siert hat, fand online statt.

Veröffentlicht in News

Bernhard Koch nimmt am Fachgespräch des Deutschen Bundestages zu Autonomen Waffensystemen teil

Am Mitt­woch, den 4. Novem­ber, ver­an­stal­te­te der For­schungs­aus­schuss des Bun­des­tags ein öffent­li­ches Fach­ge­spräch zum The­ma „Auto­no­me Waf­fen­sys­te­me“. Anlass ist die Vor­stel­lung eines dies­be­züg­li­chen Berichts des Büros für Tech­nik­fol­gen­ab­schät­zung beim Deut­schen Bun­des­tag, an des­sen Erstel­lung das ithf unter Feder­füh­rung von Bern­hard Koch betei­ligt war. Das Pro­gramm der Sit­zung, die live vom Par­la­ments­fern­se­hen über­tra­gen wur­de, fin­den Sie hier :

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw45-pa-bildung-waffensysteme-798846