Bernhard Koch beim beim Sozialwissenschaftlichen Arbeitskreis

Nach dem Schock der rus­si­schen Inva­si­on in die Ukrai­ne stand mit dem The­ma „Euro­pa – Frie­dens­pro­jekt in Zei­ten des Krie­ges“ die Sicher­heits­po­li­tik im Mit­tel­punkt der Herbst­ta­gung des Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Arbeits­krei­ses der Kom­men­de Dort­mund, die im Bildungs- und Tagungs­haus Libo­ria­num in Pader­born statt­fand. In Deutsch­land sei die Landes- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung als zen­tra­le staat­li­che Auf­ga­be lan­ge ver­nach­läs­sigt wor­den, erklär­ten die Refe­ren­ten. Ange­sichts der geo­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen in der Welt wur­de eine über­grei­fen­de sicher­heits­po­li­ti­sche Stra­te­gie gefor­dert. Bern­hard Koch nahm mit einem Bei­trag zur christ­li­chen Frie­dens­ethik an die­ser Ver­an­stal­tung teil. Eine ZUsa­men­fas­sung der Tagung fin­den Sie hier:

Herbst­ta­gung des Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Arbeits­krei­ses der Kom­men­de Dortmund

Russlands Angriff auf die Ukraine: Einschätzungen aus dem ithf

Eine Über­sicht der Bei­trä­ge von Mit­ar­b­eie­rIn­nen des ithf zum Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne fin­den Sie hier:

PD. Dr. Bern­hard Koch

  • Die Gren­zen des christ­li­chen Pazifismus

Bern­hard Koch im neue caritas-Jahrbuch des deut­schen Caritasverbandes

Cari­tas Jahr­buch 2023

 

Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven:

  • Neu­start in der Christ­li­chen Friedensethik?
    In dem Pod­cast der Katho­li­sche Sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Zen­tral­stel­le spricht Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven mit dem Ste­fan Gaß­mann (wis­sen­schaft­li­cher Refe­rent der KSZ) über die Fra­ge, ob die Christ­li­che Frie­dens­ethik einen Neu­start benötigt.
    https://www.gruene-reihe.eu/artikel/neustart-in-der-christlichen-friedensethik/

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Noch Fragen? Diskutieren Sie mit: (K)eine Chance für Frieden?

Ruan­da 1994, Sre­bre­ni­ca 1995, Ukrai­ne 2022. Staa­ten und Orte, die für Krieg, schlimms­te Gewalt­ta­ten und Völ­ker­mord ste­hen. Nach Pha­sen fried­li­chen Zusam­men­le­bens unter­schied­li­cher Eth­ni­en, Völ­ker und Reli­gio­nen bra­chen Feind­schaf­ten auf, die in blu­ti­ge Exzes­se und Kriegs­ver­bre­chen mün­de­ten. War­um fol­gen Men­schen – gewalt­be­rei­ten – Auto­ri­tä­ten? Kön­nen Krieg und Gewalt, Feind­schaft und Hass über­wun­den wer­den – und wenn ja, wie? Ist die Rück­kehr zum Frie­den möglich?

Impuls­vor­trä­ge und Denk­an­stö­ße von:

– Prof. Dr. Timo­thy Wil­liams, Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr München

– PD Dr. Bern­hard Koch, Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den, Hamburg

In der Rei­he „Noch Fra­gen?“, der Müch­ner Volks­hoch­schu­le geben Expert*innen kur­ze Impul­se, die Sie im Anschluss an The­men­ti­schen diskutieren.

Marco Schrage wechselt in den Vatikan

Dr. Mar­co Schrage ver­lässt nach lang­jäh­ri­ger Mit­ar­beit das Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den. Er wech­selt zum 1. Sep­tem­ber ins vati­ka­ni­sche Staats­se­kre­ta­ri­at nach Rom, wo er in der deutsch­spra­chi­gen Abtei­lung der „Sek­ti­on für all­ge­mei­ne Ange­le­gen­hei­ten“ tätig sein wird.

Zum Abschluss sei­ner Zeit am Insti­tut ist sein Hand­buch zur Friedens- und Kon­flikt­ethik erschie­nen. Es ist ein Grund­la­gen­werk zur Friedens- und Kon­flikt­ethik unter Berück­sich­ti­gung der christ­li­chen Tra­di­ti­on. Schrage greift hoch­ak­tu­el­le und immer wich­ti­ger wer­den­de The­men auf. Er erläu­tert his­to­ri­sche Zugän­ge, sozi­al­ethi­sche Grund­la­gen und dis­ku­tiert gegen­wär­ti­ge ethi­sche Her­aus­for­de­run­gen, wie bei­spiels­wei­se die nach der legi­ti­men Ver­tei­di­gung. Hin­zu kom­men Bei­trä­ge von Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven, Bern­hard Koch und Dani­el Peters. Wir dan­ken unse­rem Kol­le­gen Mar­co Schrage, der mit unse­rem Insti­tut auch künf­tig durch die zwei­spra­chi­ge Taparelli-Edition in Ver­bin­dung blei­ben wird, sehr herz­lich für sei­ne Arbeit und wün­schen ihm gutes Gelin­gen bei sei­nen neu­en Aufgaben.

Europäisches Doktorandenkolloquium

Vom 07.- 09 April fand in Leu­ven das zwei­te Tref­fen des ‚euro­päi­schen Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­ums‘ statt.

An ihm betei­li­gen sich neben dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg die Ucrai­ni­an Catho­lic Uni­ver­si­ty, Facul­ty of Theo­lo­gy and Phi­lo­so­phy (Lem­berg) -digital-, die Kato­lie­ke Uni­ver­sit­eit Leu­ven, Facul­teit Theo­lo­gie en Reli­gie­we­ten­sch­ap­pen (Löwen) sowie die Acca­de­mia Alfon­sia­na (Rom).

Es sind je ein Betreu­er und ein/-e Doktorand/-in ein­ge­bun­den mit einer theologisch-ethischen Arbeit im The­men­feld der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (GASP). Einen aus­führ­li­chen Bericht über die Ver­an­stal­tung fin­den Sie hier:

Bericht zwei­tes euro­päi­sches Doktorandenkolloquium

„Ethik und Gesellschaft“ mit friedensethischem Schwerpunkt

Die aktu­el­le Aus­ga­be des renom­mier­ten wis­sen­schaft­li­chen Online-Journals „Ethik und Gesell­schaft“ (Aus­ga­be 2021/2) erschien mit einem frie­dens­ethi­schen Schwer­punkt. Neben dem stellv. Lei­ter des IThF, Bern­hard Koch, neh­men u. a. Wolf­gang Huber, Peter Rudolf und Nico­le Kun­kel zu aktu­el­len und grund­sätz­li­chen Fra­gen der Frie­dens­ethik Stel­lung. Dane­ben ent­hält die­se Aus­ga­be wie stets einen umfang­rei­chen Buchbesprechungsteil.

Sie fin­den das Online-Journal unter: https://ethik-und-gesellschaft.de/ojs/index.php/eug/issue/view/109/showToc

Masterstudiengang Friedenspädagogik/ Peace Education

Der Mas­ter Friedenspädagogik/ Peace Edu­ca­ti­on der evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Frei­burg ist der ers­te frie­dens­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­gang in Deutsch­land mit dezi­diert päd­ago­gi­schem Schwer­punkt. Genaue­res bzgl. Stu­di­en­gangs­in­hal­ten und -auf­bau, zu Bewer­bung und Zulas­sung fin­den Sie unter fol­gen­dem Link:
https://www.eh-freiburg.de/ma-friedenspaedagogik-peace-education/

Deutsche Katholikentag Stuttgart 2022 – Stellenausschreibung

Der 102. Deut­sche Katho­li­ken­tag Stutt­gart 2022 ist eine christ­li­che Groß­ver­an­stal­tung in Trä­ger­schaft des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) und der Diö­ze­se Rottenburg-Stuttgart. Er fin­det vom 25. Mai bis zum 29. Mai 2022 in Stutt­gart statt. Zur Vor­be­rei­tung des Katho­li­ken­tags mit rund 1.000 Ver­an­stal­tun­gen und meh­re­ren 10.000 Teil­neh­men­den wird eine Geschäfts­stel­le mit bis zu 45 Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­rich­tet. Gesucht wer­den zum 1. Sep­tem­ber Unter­stüt­zung für zwei Stel­len in der Abtei­lung Programm.

Die Details fin­den Sie hier:

KT_Programm_Stellenausschreibung

Europäisches Doktorandenkolloquium in Köln

Am 2. und 3. Juli hat in Köln das ers­te Prä­senz­tref­fen des ‚euro­päi­schen Dok­to­ran­den­kol­lo­qui­ums‘ stattgefunden.

An ihm betei­li­gen sich neben dem Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg die Ucrai­ni­an Catho­lic Uni­ver­si­ty, Facul­ty of Theo­lo­gy and Phi­lo­so­phy (Lem­berg), die Kato­lie­ke Uni­ver­sit­eit Leu­ven, Facul­teit Theo­lo­gie en Reli­gie­we­ten­sch­ap­pen (Löwen) sowie die Acca­de­mia Alfon­sia­na (Rom).

Es sind je ein Betreu­er und ein/-e Doktorand/-in ein­ge­bun­den mit einer theologisch-ethischen Arbeit im The­men­feld der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on (GASP).

21. Mülheimer Nahostgespräche – Libyen: Ein Staat am Scheideweg

Liby­en ist nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes wäh­rend des Ara­bi­schen Früh­lings ins poli­ti­sche Cha­os gestürzt. Es folg­ten zwei blu­ti­ge Bür­ger­krie­ge und die Spal­tung des Lan­des in einen west­li­chen und einen öst­li­chen Teil. Izwi­schen ist eine Inte­rims­re­gie­rung an der Macht. Doch nach wie vor ist Liby­en ein Schau­platz des Rin­gens um regio­na­len Ein­fluss zwi­schen Mäch­ten wie der Tür­kei, Ägyp­ten oder Russ­land. Zugleich ist der nord­ar­fi­ka­ni­sche Staat ein Tran­sit­land für Flücht­lin­ge aus Afri­ka und den Nahen Osten auf ihrem Weg nach Euro­pa. Wo steht Liby­en heu­te? Wel­che poli­ti­schen und zivil­ges­lle­schaft­li­chen Akteu­re prä­gen die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen? Wel­che Aus­sicht hat der von Deutsch­land initi­ier­te Ber­li­ner Pro­zess, den eska­lie­ren­den Ein­fluss exter­ner Akteu­re zurückzudrängen?