Dr. Jochen Reidegeld

Jochen Rei­de­geld stu­dier­te katho­li­sche Theo­lo­gie an der West­fä­li­schen Wil­helms Uni­ver­si­tät in Müns­ter und an der Eber­hard Karls Uni­ver­si­tät in Tübin­gen. Nach der Pries­ter­wei­he 1996 erwarb 2003 das Lic. iur. can. und pro­mo­vier­te sich im Jahr 2012 mit einer Arbeit zu dif­fe­ren­zier­ten For­men der Gemeindeleitung.

Er war unter ande­rem stell­ver­tre­ten­der Gene­ral­vi­kar des Bis­tums Müns­ter, Lei­ter der Haupt­ab­tei­lung „Zen­tra­le Auf­ga­ben“, Ordens­re­fe­rent und Rund­funk­be­auf­trag­ter des Bis­tums Müns­ter, anschlie­ßend Kreis­de­chant in Steinfurt.

Seit dem Jahr 2014 ist Jochen Rei­de­geld huma­ni­tär in Syri­en und im Irak aktiv. Einen Schwer­punkt bil­det dabei das Shin­gal­ge­bir­ge im Nor­den des Iraks, in dem sich der Geno­zid an den Ezi­den ereig­ne­te. Mit dem 1.1.2023 begann er als Pro­jekt­lei­ter am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frieden.

Lisa Neal, M.A.

 

Profil

Lisa Neal stu­dier­te Socio­lo­gy, Poli­tics & Eco­no­mics an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät, Fried­richs­ha­fen; ihre Schwer­punk­te waren poli­ti­sche Phi­lo­so­phie und nor­ma­ti­ve Jour­na­lis­mus­theo­rie. In die­ser Zeit forsch­te sie ein Jahr lang inten­siv zu Kri­sen­be­richt­erstat­tung und ver­brach­te hier­für Zeit in Istan­bul und Beirut.

Es folg­ten ein jour­na­lis­ti­sches Volon­ta­ri­at und eine Zeit als freie Jour­na­lis­tin mit Schwer­punkt auf West­asi­en, spe­zi­ell Iran. Ihren Mas­ter in Peace & Secu­ri­ty Stu­dies absol­vier­te sie am Insti­tut für Frie­dens­for­schung und Sicher­heits­po­li­tik, Ham­burg; ihr Schwer­punkt lag auf Gender-Agency im Kon­text mili­tan­ter isla­mis­ti­scher Grup­pen in Westasien.

Wäh­rend ihres Stu­di­ums und Arbei­tens wur­de sie geför­dert u.a. von der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes, der Heinz-Kühn-Stiftung NRW sowie den Inter­na­tio­na­len Jour­na­lis­ten Pro­gram­men (IJP)/Mercator Stiftung.

Seit Febru­ar 2022 ist sie wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den und pro­mo­viert zum The­ma aus­wär­ti­ge Sicher­heits­po­li­tik der EU in Bezug auf Iran.

Publikationen

 

Kontakt

Tele­fon: 040 – 298 13 71-20

Mail: neal(at)ithf.de

    Sarah Delere, M.P.P.

     

    Profil

    Sarah Dele­re stu­dier­te Geschich­te, Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und katho­li­sche Theo­lo­gie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Uni­ver­si­ty of Cambridge/UK, wo sie ein For­schungs­jahr zum Kai­ros Paläs­ti­na Doku­ment ver­brach­te. An der Her­tie School of Gover­nan­ce in Ber­lin und der Ame­ri­can Uni­ver­si­ty in Cairo/ Ägyp­ten absol­vier­te sie ihren Mas­ter of Public Poli­cy mit den Schwer­punk­ten Deve­lo­p­ment Manage­ment und Midd­le East Affairs. Wäh­rend ihres Stu­di­ums wur­de sie geför­dert durch Sti­pen­di­en der Bischöf­li­chen Stu­di­en­för­de­rung Cusa­nus­werk, der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes und der Her­tie School of Governance.

    Seit Sep­tem­ber 2019 ist sie wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den und pro­mo­viert an der Goe­the Uni­ver­si­tät Frank­furt im Fach Katho­li­sche Theo­lo­gie / Sozialethik.

    Publikationen

    Dele­re, Sarah, Roth, Anna, Roth, Tobi­as, „Neue For­men des Hörens in der katho­li­schen Kir­che: Ergeb­nis­se eines län­der­über­grei­fen­den, empi­ri­schen For­schungs­pro­jekts zur Fami­li­en­syn­ode 2015“, in: Stim­men der Zeit 9/2015, S. 599-610.

    Dele­re, Sarah, Rezen­si­on zu Coak­ley, Sarah, „God, Sexua­li­ty and the Self. An Essay ‘On the Tri­ni­ty’” Cam­bridge 2013, in: Theo­lo­gi­sche Revue 5/2017, Sp. 398-402.

    Dele­re, Sarah, „‚Catho­li­cism revi­si­ted‘ – Erfah­run­gen in der katholisch-anglikanischen Öku­me­ne“, in: Flachs­barth, Maria, Heyder, Regi­na, Leim­gru­ber, Ute (Hg.), Öku­me­ne, die das Leben schreibt. Kon­fes­sio­nel­le Iden­ti­tät und öku­me­ni­sches Enga­ge­ment in Zeit­zeu­gin­nen­be­rich­ten, Müns­ter 2017, S. 50-56.

    Dele­re, Sarah, Flack, Robin, „‚Ungläu­bi­ge sind immer die ande­ren‘. Sieb­te CIBEDO-Werkstatt: ‚Glau­be und Unglau­be als Pro­ble­ma­tik des christlich-islamischen Dia­logs‘ in Frank­furt am Main“, 25.–26. Okto­ber 2019, in: CIBEDO Bei­trä­ge (4/2019), S. 198–199.

    Dele­re, Sarah, „Beob­ach­tungs­be­richt zum Forum ‚For­men der Mobi­li­sie­rung gegen »Gen­de­ris­mus« /Feminismus'“, in: Strö­be­le, Chris­ti­an, Dzi­ri, Amir, Middelbeck-Varwick, Anja & Ome­ri­ka, Armi­na (Hg.), Theo­lo­gie – gen­der­ge­recht? Per­spek­ti­ven für Islam und Chris­ten­tum (= Theo­lo­gi­sches Forum Chris­ten­tum – Islam, Bd. 16), Regens­burg 2021, S. 151–156

    Dele­re, Sarah, „Aus­gang: unge­wiss. Was lässt sich hof­fen für Afgha­ni­stan?“ in: Kom­pass. Sol­dat in Welt und Kir­che 07-08/ 2022, S. 16–17.

    Kontakt

    Tele­fon: 040 – 298 13 71-16

      Dr. Marco Schrage, prof. invit.

      Lebenslauf

      Pries­ter der Diö­ze­se Osnabrück
      geb. 1975 in Frankfurt/M.
      auf­ge­wach­sen in Bremen


      Aka­de­mi­sche und beruf­li­che Laufbahn
      seit 09.2023
      Pro­fes­so­re invitato
      Aca­de­mia Alfon­sia­na
      (Rom)
      seit 09.2022
      Beam­ter
      Kurie des Hei­li­gen Stuhls (Rom)
      Wis­sen­schaft­li­cher Pro­jekt­lei­ter · Extern
      Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (Ham­burg)
      2018-2022
      Pro­jekt­lei­ter
      Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (Ham­burg)
      Dozent
      Insti­tut für Frie­dens­for­schung und Sicherheitspolitik
      an der Uni­ver­si­tät Hamburg
      Sub­si­di­ar
      Pfar­rei St. Maria (Ham­burg)
      und fran­zö­sisch­spra­chi­ge Gemein­de Hamburg
      06.-08.2018
      Aus­lands­ein­satz­be­glei­tung EUTM Mali
      Koulikoro/Bamako
      2015-2018
      Mili­tär­pfar­rer
      Unter­of­fi­zier­schu­le der Luft­waf­fe (Appen)
      Rese­arch Fellow
      Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den (Ham­burg)
      2012-2015
      Pro­mo­ti­ons­stu­di­um Moral­theo­lo­gie · Bereich Friedens- und Konfliktethik
      Aca­de­mia Alfon­sia­na (Rom),
      mit Haupt­wohn­sitz im Bis­tum Osna­brück und beauf­tragt zu pas­to­ra­len Vertretungsdiensten
      Dr. theol.
      2009-2012
      Kaplan in der Pfar­rei­en­gemein­schaft Lingen-Süd
      2007-2009
      Auf­bau­stu­di­um Moral­theo­lo­gie · Schwer­punkt Sozialethik
      Aca­de­mia Alfon­sia­na (Rom)
      Lic. theol.
      04.-09.2007
      Dia­kon in der Pfar­rei­en­gemein­schaft Haselünne
      Pries­ter­wei­he (Rom)
      10.2006-03.2007
      Pas­to­ral­kurs (Ham­burg)
      Dia­kon­wei­he (Osna­brück)
      2003-2006
      Haupt­stu­di­um Theologie
      Pon­ti­fi­cia Uni­ver­si­tas Gre­go­ria­na (Rom)
      Bacc. theol.
      2001-2003
      Grund­stu­di­um Philosophie
      Philosophisch-Theologische Hoch­schu­le Sankt Geor­gen (Frankfurt/M.)
      Bacc. phil.
      2001
      Ein­tritt ins Priesterseminar
      1994-2001
      Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft und Italianistik
      Uni­ver­si­tät Tübin­gen, La Sapi­en­za (Rom), Uni­ver­si­tät Hamburg
      M.A.
      1994
      Abitur (Altes Gymnasium)

      Publikationen

      „Die Selbst­ver­tei­di­gung der Ukrai­ne – Eini­ge kon­flikt­ethi­sche Aspek­te“. Amo­sin­ter­na­tio­nal 17 (2023), Nr. 2, S. 5–12.

      Her­aus­for­de­run­gen der euro­päi­schen aus­wär­ti­gen Sicher­heits­po­li­tik. Kir­che und Gesell­schaft Nr. 499. Mön­chen­glad­bach 2023.

      „Die mili­tä­ri­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne und der inter­na­tio­na­le Kon­text als Her­aus­for­de­rung für die aus­wär­ti­ge EU-Sicherheitspolitik“. Theologisch-praktische Quar­tals­chrift 171 (2023), S. 166–174.

      Friedens- und Kon­flikt­ethik. Ein Grund­riss. utb-Lehrbuch. Opla­den 2022.

      Rezen­siert in:
      stra­tos digi­tal #46 vom März ’23
      Stim­men der Zeit 148 (2023), S. 159
      Kom­pass 39 (2022), Nr. 11, S. 14.

      „Die aus­wär­ti­ge EU-Sicherheitspolitik und das Bei­spiel Mali – theologisch-ethische Refle­xio­nen“. Mili­tär­seel­sor­ge – Doku­men­ta­ti­on 59 (2021), S. 75–107.

      Rezen­si­on „Yves Menan­ga Kizito, Digni­ty and Empower­ment. Huma­ni­ta­ri­an Theo­ry and Prac­ti­ce in the Light of Cos­mo­po­li­tan Jus­ti­ce, Baden-Baden 2020“. Sicher­heit und Frie­den 38 (2020), S. 121–122.

      „Ein frie­dens­ethi­scher Blick auf die aus­wär­ti­ge EU-Sicherheitspolitik – Das Enga­ge­ment in Mali“. Amo­sin­ter­na­tio­nal 14 (2020), Nr. 3, S. 34-41.

      „Theologisch-ethische Ori­en­tie­run­gen – ver­bun­den mit einem Blick auf Mali“. In: Micha­el Geh­ler, Alex­an­der Merkl, Kai Schin­ke [Hrsg.]. Die Euro­päi­sche Uni­on als Ver­ant­wor­tungs­ge­mein­schaft: Anspruch und Wirk­lich­keit. Wien 2020, S. 197-217.

      „Lui­gi Tapa­rel­lis natur­recht­li­cher Ent­wurf einer welt­wei­ten Frie­dens­ord­nung“. Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie 94 (2019), S. 367-402.

      „Lui­gi Tapa­rel­li als Vor­den­ker der Frie­dens­ethik Leos XIII. und Bene­dikts XV.“. In: Bir­git Asch­mann, Heinz-Gerhard Jus­ten­ho­ven [Hrsg.]. Dès le début. Die Frie­dens­no­te Papst Bene­dikts XV. von 1917. Pader­born 2019, S. 49-68.

      „Die ethi­sche Her­aus­for­de­rung mili­tä­ri­scher Inter­ven­ti­on ange­sichts von Aggressions- und Unter­drü­ckungs­si­tua­tio­nen zu Las­ten Drit­ter aus Per­spek­ti­ve katho­li­scher Frie­dens­ethik“. In: Gun­ter Gei­ger, Danie­la Schi­ly [Hrsg.]. Krieg und Men­schen­rech­tePer­spek­ti­ven aus Völ­ker­recht, Erin­ne­rungs­kul­tur und Bil­dung. Opla­den 2018, S. 163-181.

      Inter­ven­ti­on in Liby­en. Eine Bewer­tung der mul­ti­la­te­ra­len mili­tä­ri­schen Inter­ven­ti­on zu huma­ni­tä­ren Zwe­cken aus Sicht katho­li­scher Frie­dens­ethik. Müns­ter 2016.

      Rezen­siert in:
      Stu­dies in Chris­ti­an Ethics 31 (2018), S. 496-498.
      Stu­dia Mora­lia 55 (2017), S. 353-359.
      PAX 2/20 (2017), S. 4-5.
      Fern­Uni Hagen – Lite­ra­tur­tipps Inter­na­tio­na­le Poli­tik vom 15.9.’16, S. 10-11.

      Gia­co­mi­no da Vero­na. Him­mel und Höl­le in der frü­hen ita­lie­ni­schen Lite­ra­tur. Frankfurt/M. 2003.

      „Gia­co­mi­no da Vero­na. Eine Über­sicht zur For­schungs­la­ge“. Let­te­ra­tura Ita­lia­na Anti­ca 3 (2002), S. 279-290.

       

      Kontakt

        Prof. Dr. Bernhard Koch

        Profil

        Bern­hard Koch stu­dier­te Phi­lo­so­phie, Logik und Wis­sen­schafts­theo­rie an der Hoch­schu­le für Philosophie/Philosophische Fakul­tät S.J. und an der Ludwig-Maximilians-Universität in Mün­chen sowie an der Uni­ver­si­tät Wien und an der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te in Wien.
        Von 1999 bis 2002 war er als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le Wein­gar­ten tätig, wo er auch bis 2004 einen Lehr­auf­trag inne­hat­te. 2006 wur­de er an der Hoch­schu­le für Phi­lo­so­phie Mün­chen mit einer Arbeit zu den „Tus­cu­lanae Dis­pu­ta­tio­nes“ pro­mo­viert. Im WS 2019/20 wur­de er von der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Albert-Ludwigs-Universität Frei­burg i. Br. im Fach Moral­theo­lo­gie habilitiert.

        Seit Sep­tem­ber 2007 ist er am Insti­tut für Theo­lo­gie und Frie­den in Ham­burg tätig. Von 2008 bis 2010 war er Lehr­be­auf­trag­ter an der Helmut-Schmidt-Universität der Bun­des­wehr in Ham­burg; seit Win­ter­se­mes­ter 2011 ist er Lehr­be­auf­trag­ter für Phi­lo­so­phie an der Goethe-Universität Frank­furt am Main. Im Win­ter­se­mes­ter 2018/19 nahm Bern­hard Koch einen Lehr­auf­trag an der Uni­ver­si­tät Ham­burg wahr. Seit 2020 unter­rich­tet er regel­mä­ßig an der Uni­ver­si­tät Freiburg.

        2014 war Bern­hard Koch Visi­ting Fel­low am Oxford Insti­tu­te for Ethics, Law and Armed Con­flict (ELAC).Seit 2012 ist er Co-Teacher Ethics am ICMM Cen­ter of Refe­rence for Edu­ca­ti­on on IHL and Ethics, Zürich.

        Arbeitsschwerpunkte

        • All­ge­mei­ne Ethik
        • Prak­ti­sche Phi­lo­so­phie in der Antike
        • Rechts­phi­lo­so­phie
        • Ethi­sche Recht­fer­ti­gun­gen phy­si­scher Gewalt/Theorien des Pazifismus
        • Huma­ni­tä­res Völ­ker­recht und Mili­tär­me­di­zi­ni­sche Ethik
        • Ethik des Ein­sat­zes auto­ma­ti­sier­ter Waffensysteme
        • Ethik der Migration

        Publikationen

        Publikationsliste

        Publi­ka­ti­ons­lis­te bei KiDokS

        Publi­ka­tio­nen Koch

         

         

        Kontakt

        Tele­fon: 040 – 298 13 71-14